Aktuelles von Immobilien Becker-Weber

Fast 700.000 genehmigte Wohnungen noch nicht gebaut

Der Baustau in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren laut Statistischem Bundesamt erhöht. Vor allem der Wohnungsmarkt in Großstädten gerät weiter unter Druck. (mehr …)

Kategorie: Immobilienmarkt

Erbschaftssteuernachforderung wegen verschenktem Haus

Über die Erbschaftsteuer-Befreiung kann sich der Erbe eines Hauses nur freuen, wenn die geerbte Immobilie mindestens zehn Jahr sein Eigentum bleibt. Selbst wenn man in dieser Zeit das Haus verschenkt, sich aber einen lebenslangen Nießbrauch vorbehält, muss man damit rechnen, dass der Fiskus die Erbschaftssteuer nachfordert. Und das zu Recht – entschied zumindest der Bundesfinanzhof am 11.07.2019 (Aktenzeichen II R 38/16). (mehr …)

Kategorie: Immobilienmarkt

Eigenbedarf gegeben?

Wenn ein Vermieter Eigenbedarf geltend macht, reicht es nicht aus, zu behaupten, dass die Wohnung dringend von einem Angehörigen gebraucht werde. Da zunächst nicht abzusehen ist, wann die Wohnung frei wird, muss die Person, die in die Wohnung einziehen soll, zunächst versuchen eine Ersatzunterkunft – zumindest übergangsweise – zu finden. Sollte sie dies nicht tun, bestehen berechtigte Zweifel, ob wirklich Eigenbedarf besteht. Nur wenn die Anmietung einer Ersatzunterkunft aus wirtschaftlichen oder sonstigen Gründen unzumutbar ist, kann auf die Suche einer Übergangsunterkunft verzichtet werden. Dies entschied das Landgericht Berlin am 10.09.2019 (Aktenzeichen 67 S 149/19). (mehr …)

Kategorie: Immobilienmarkt

Auch Abkürzungen können beleidigen

Beleidigungen muss sich niemand gefallen lassen. Auch Sie als Vermieter haben Anspruch auf Respekt. Beleidigen darf Sie auch Ihr Mieter nicht. Ob dabei die Beleidigung ausgesprochen wird oder eine Abkürzung verwendet wird, spielt keine Rolle. Schreibt ein Mieter über seinen Vermieter beispielsweise auf seiner Facebookseite, dieser sei ein „Huso“, ist dies ein Grund zur fristlosen Kündigung. Zu diesem Ergebnis kommt das Amtsgericht Düsseldorf in einem Urteil vom 11.07.2019 (Aktenzeichen 27 C 346/18). (mehr …)

Kategorie: Immobilienmarkt

Pflicht zum Baumrückschnitt?

Wenn es durch die Äste eines Baumes zu einer Beeinträchtigung auf dem Nachbargrundstück kommt, kann der Nachbar den Rückschnitt des Baumes verlangen. Ob die Beeinträchtigung durch den Baum ortsüblich ist, spielt dabei keine Rolle. Das stellte der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil vom 14.06.2019 fest (Aktenzeichen V ZR 102/18) (mehr …)

Kategorie: Immobilienmarkt

Silvester kann kein zusätzlicher Winterdienst verlangt werden

Auch in der Silvesternacht gilt für Eigentümer von Wohnungsgrundstücken die Verpflichtung des Winterdienstes nur bis 20:00 Uhr. Kommt ein Passant danach zu Fall kann er grundsätzlich keine Forderungen an den Hauseigentümer stellen. Lediglich wenn er nachweisen kann, dass die Eisfläche vor 20:00 Uhr entstanden ist und nicht beseitigt wurde, könnte er Schadenersatz und Schmerzensgeld geltend machen. Dies entschied das Kammergericht Berlin am 15. Mai 2018 (Aktenzeichen 21 U 16/18). (mehr …)

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