Immobilienmarkt

Wird die Solardachpflicht bei Neubauten schon 2022 zur Regel?

Die Bundesregierung will Solaranlagen auf neuen Häusern und bei „größeren“ Dachsanierungen ab 2022 zur Pflicht machen. Das steht in einem Entwurf für ein „Klimaschutz Sofortprogramm“, den das Kabinett am 23. Juni verabschieden will. Auch höhere Energiestandards sollen gelten.

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Kategorie: Immobilienmarkt

Neue Provisionsregelung ab dem 23.12.2020

Liebe Kundeninnen und Kunden,

der  Deutsche Bundestag hat im Sommer beschlossen, die Provisionsregelungen für Makler im BGB zu ändern. Wird ein Makler aufgrund zweier Maklerverträge sowohl für den Käufer als auch den Verkäufer tätig, kann er eine Vergütung künftig nur von beiden Parteien zu gleichen Teilen verlangen.

Durch die Neuregelung soll ausgeschlossen werden, dass nur der Käufer eine Provision zahlen muss, der Makler für den Verkäufer aber provisionsfrei tätig werden kann.

Dies entspricht unserer bisherigen Praxis, so dass sich für unsere Kundinnen und Kunden nichts ändern wird.

Ihr Team von Immobilien Becker-Weber

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WEG-Reform kommt später – Sachkundenachweis noch unklar

Die WEG-Reform verzögert sich. Anders als zunächst geplant wird die Novelle des Wohnungseigentumsrechts voraussichtlich erst nach der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden. Bis dahin sollen noch Änderungen in den Gesetzentwurf einfließen. Unklar ist, ob der Sachkundenachweis kommt.

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Berechnungsgrundlage für den Mietspiegel ändert sich

Der Betrachtungszeitraum für die ortsübliche Vergleichsmiete und damit auch für Mietspiegel ist von vier auf sechs Jahre verlängert worden. Zum 1.1.2020 ist die Änderung in Kraft getreten. (mehr …)

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Fast 700.000 genehmigte Wohnungen noch nicht gebaut

Der Baustau in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren laut Statistischem Bundesamt erhöht. Vor allem der Wohnungsmarkt in Großstädten gerät weiter unter Druck. (mehr …)

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Erbschaftssteuernachforderung wegen verschenktem Haus

Über die Erbschaftsteuer-Befreiung kann sich der Erbe eines Hauses nur freuen, wenn die geerbte Immobilie mindestens zehn Jahr sein Eigentum bleibt. Selbst wenn man in dieser Zeit das Haus verschenkt, sich aber einen lebenslangen Nießbrauch vorbehält, muss man damit rechnen, dass der Fiskus die Erbschaftssteuer nachfordert. Und das zu Recht – entschied zumindest der Bundesfinanzhof am 11.07.2019 (Aktenzeichen II R 38/16). (mehr …)

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Eigenbedarf gegeben?

Wenn ein Vermieter Eigenbedarf geltend macht, reicht es nicht aus, zu behaupten, dass die Wohnung dringend von einem Angehörigen gebraucht werde. Da zunächst nicht abzusehen ist, wann die Wohnung frei wird, muss die Person, die in die Wohnung einziehen soll, zunächst versuchen eine Ersatzunterkunft – zumindest übergangsweise – zu finden. Sollte sie dies nicht tun, bestehen berechtigte Zweifel, ob wirklich Eigenbedarf besteht. Nur wenn die Anmietung einer Ersatzunterkunft aus wirtschaftlichen oder sonstigen Gründen unzumutbar ist, kann auf die Suche einer Übergangsunterkunft verzichtet werden. Dies entschied das Landgericht Berlin am 10.09.2019 (Aktenzeichen 67 S 149/19). (mehr …)

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Auch Abkürzungen können beleidigen

Beleidigungen muss sich niemand gefallen lassen. Auch Sie als Vermieter haben Anspruch auf Respekt. Beleidigen darf Sie auch Ihr Mieter nicht. Ob dabei die Beleidigung ausgesprochen wird oder eine Abkürzung verwendet wird, spielt keine Rolle. Schreibt ein Mieter über seinen Vermieter beispielsweise auf seiner Facebookseite, dieser sei ein „Huso“, ist dies ein Grund zur fristlosen Kündigung. Zu diesem Ergebnis kommt das Amtsgericht Düsseldorf in einem Urteil vom 11.07.2019 (Aktenzeichen 27 C 346/18). (mehr …)

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Pflicht zum Baumrückschnitt?

Wenn es durch die Äste eines Baumes zu einer Beeinträchtigung auf dem Nachbargrundstück kommt, kann der Nachbar den Rückschnitt des Baumes verlangen. Ob die Beeinträchtigung durch den Baum ortsüblich ist, spielt dabei keine Rolle. Das stellte der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil vom 14.06.2019 fest (Aktenzeichen V ZR 102/18) (mehr …)

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Silvester kann kein zusätzlicher Winterdienst verlangt werden

Auch in der Silvesternacht gilt für Eigentümer von Wohnungsgrundstücken die Verpflichtung des Winterdienstes nur bis 20:00 Uhr. Kommt ein Passant danach zu Fall kann er grundsätzlich keine Forderungen an den Hauseigentümer stellen. Lediglich wenn er nachweisen kann, dass die Eisfläche vor 20:00 Uhr entstanden ist und nicht beseitigt wurde, könnte er Schadenersatz und Schmerzensgeld geltend machen. Dies entschied das Kammergericht Berlin am 15. Mai 2018 (Aktenzeichen 21 U 16/18). (mehr …)

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